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Vor dem Hintergrund sich häufender Wetterextreme stellen einerseits Trockenwetterlagen und andererseits plötzliche Starkregenereignisse unterschiedliche Anforderungen an die Infrastruktur. Die Auswirkungen urbaner Sturzfluten sind dabei besonders gravierend, weil die an Fließgewässern etablierten Schutz- und Warnsysteme (Vorwarnzeiten, Deiche und Polder) keinen Schutz gegen innerstädtische Starkregen bieten. Der 27. Landeskongress des BWK-Landesverbandes Brandenburg und Berlin e.V. nimmt sich am 19.06.2020 im InterCiyHotel Schönefeld dieses Themas an und diskutiert in einer hochkarätig besetzten Vortragsfolge Fragen der Entstehung, der Vorhersage und der Vorsorge. Die Jahrestagung richtet sich nicht an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Verwaltungen, aus Ver- und Entsorgungsunternehmen, aus Planungs- und Consultingunternehmen, von Baufirmen und von Verbänden, in deren Verantwortungsbereich die Bewirtschaftung von Regenwasser erfolgt oder geplant wird. Fester Bestandteil aller Landeskongresse des BWK ist eine Fach- und Industrieausstellung, die mit einem Ausstellerforum kombiniert wird. In diesem erhalten die Fachaussteller die Möglichkeit, in Kurzvorträgen Ihre Produkte, Dienstleistungen, Verfahren und Referenzvorhaben rund um das Thema der Fachtagung vorzustellen.

Fachtagung: Urbane Sturzfluten – Wasserwirtschaft im Zeichen des Klimawandels

  • Entwicklung von Starkniederschlägen und Klima
  • Hintergründe, Risiken, Vorsorge
  • Modellgestützte Ermittlung von Gefährdungen
  • Herausforderungen der Stadtentwässerung
  • Auswirkungen auf die Arbeit der kommunalen Verwaltungen
  • Schadenerfahrung und Risikobewertung

Fachexkursion: Regenwasserbewirtschaftung auf dem Gelände des Flughafens Berlin-Brandenburg International (BER)

Während das Schmutzwasser des BER in das Klärwerk Waßmannsdorf der Berliner Wasserbetriebe geleitet wird, wird das von Dächern, Straßen und Rollbahnen anfallende Regenwasser in der frostfreien Zeit entweder versickert oder in Retentionsbodenfiltern gereinigt. Anschließend wird es mit Steuer-, Rückhalte- und Verteilereinrichtungen in den Glasowbach bzw. den Selchower Flutgraben geleitet. Falls die automatische Überwachung der Wassergüte erkennt, dass das Regenwasser die Einleitparameter nicht erfüllt, wird es zum Klärwerk Waßmannsdorf übergeleitet Für die Überleitungen wurde ein ca. vier Kilometer langes Rohrleitungssystem gebaut.

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