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Das Brandenburger Umweltministerium hat die Überschwemmungsgebiete an der Stepenitz und der Dosse und ihrer Zuflüsse  festgesetzt. Die Bekanntmachungen dazu sind am 8. Mai im Amtsblatt für Brandenburg veröffentlicht worden.

Festgesetzt wird die bei einem hundertjährlichen Hochwasser natürlicherweise überschwemmte Fläche. Ein 100-jährliches Hochwasser tritt statistisch gesehen mindestens einmal in 100 Jahren auf. Es bildet in der Regel auch die Grundlage für den lokalen Hochwasserschutz und die Festsetzung von Überschwemmungsgebieten. Dort sind Schutzbestimmungen notwendig, die insbesondere gewährleisten sollen, dass ein Abfließen des Wassers nicht behindert wird.

Zudem soll das abfließende Wasser nicht durch wassergefährdende Stoffe wie Treibstoffe, Heizöle, Pflanzenschutzmittel oder Dünger verschmutzt werden. Das Schadenspotenzial durch die Errichtung neuer Gebäude und Anlagen oder andere wertsteigernde Flächennutzungen darf in diesen Gebieten nicht erhöht werden. Soweit von den Verboten in den Überschwemmungsgebieten abgewichen werden soll, entscheiden Wasserbehörden und Bauaufsichtsbehörden der Kreise.

Die festgesetzten Überschwemmungsgebiete erstrecken sich vor allem auf Feuchtgebiete und landwirtschaftlich genutzte Gebiete. Urbane Gebiete sind nur geringfügig betroffen.

[Quelle: MLUL Pressestelle]

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