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Am 12.09.2018 hat Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger eine Hochwasserschutzanlage für das DB-Fahrzeuginstandhaltungswerk in Wittenberge übergeben. Damit ist nun ein besserer Schutz des Werksgeländes bei Hochwassern der Elbe gewährleistet.

 

Während des Hochwassers im Juni 2013 waren die Wasserstände im Bereich der Stadt Wittenberge so hoch angestiegen, dass insgesamt rund 4 Kilometer Notdeiche hergestellt werden mussten. Auf dem Betriebsgelände des DB-Werks war damals ein rund 1.000 Meter langer Notdamm aufgeschüttet worden, der die Flutung des Geländes und der dort befindlichen technischen Anlagen sowie die rückwärtige Flutung der Stadt Wittenberge verhinderte.

 

Mit Fertigstellung der Hochwasserschutzmauer aus Spundwandbohlen ist das Werksgelände am westlichen Rand der Stepenitz-Niederung nun gegen ein hundertjährliches Elbehochwasser geschützt. Gleichzeitig verhindert die Anlage, dass die Stadt Wittenberge bei einem Hochwasser über die Stepenitz-Niederung geflutet würde.

 

Die Hochwasserschutzwand wurde auf einer Länge von etwa 900 Metern aus Spundwandbohlen und auf etwa 120 Metern als erhöhter Deichverteidigungsweg hergestellt. Zudem ist im nördlichen Bereich der Trasse eine landseitige Drainage zur Qualmwasserfassung verlegt worden. Diese befindet sich im Bereich des neuangelegten Verteidigungs- bzw. Kontrollweges.

 

Insgesamt investierte das Land rund 1,6 Millionen Euro in den Bau der Hochwasserschutzanlage. Die Arbeiten wurden von der OST BAU GmbH Osterburg innerhalb von 12 Monaten durchgeführt.

 

[Quelle: Pressestelle MLUL]

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