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Nach Abschluss des ersten Umsetzungszyklus der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie der EU Ende 2015, war im zweiten Zyklus die vorläufige Bewertung des Hochwasserrisikos gemäß § 73 Absatz 6 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) bis zum 22. Dezember 2018 neu zu überprüfen und zu aktualisieren.

Bis zum Stichtag 22. Dezember hatte das Land die 2015 vorläufig vorgenommenen Bewertungen nochmals zu beurteilen und gegebenenfalls anzupassen. Nach Überprüfung der vorläufigen Bewertung Brandenburger Gewässer gibt es insgesamt 1.970 Gewässerkilometer mit einem erhöhten Hochwasserrisiko. Da dieser Schritt von allen Bundesländern gleichermaßen vorzunehmen war, stimmten sie die Herangehensweise und Harmonisierung der Bewertungsmethoden länderübergreifend ab. Dies erfolgte unter Beachtung der „Empfehlungen für die Überprüfung der vorläufigen Bewertung des Hochwasserrisikos“ der gemeinsamen Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA).

Für Brandenburg hat diese Überprüfung ergeben, dass insgesamt 1.970 Gewässerkilometer mit einem signifikanten Hochwasserrisiko behaftet sind. Dass sind 256 Kilometer weniger, als noch im ersten Zyklus bestimmt waren. Diese Verringerung ist auf die nun, gegenüber dem Beginn des Hochwasserrisikomanagements, verbesserte Datenlage zurück zu führen. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die im zweiten Schritt bis Ende 2019 zu überprüfenden Hochwassergefahren- und Risikokarten.

[Quelle: MLUL]

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