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Der BWK-Elbetag ist eine gemeinsame Fachveranstaltung des BWK – Die Umweltingenieure und der deutschen Elbanrainer-Länder. Der Elbetag des BWK geht auf eine Initiative des Landesverbandes Sachsen-Anhalt zurück, der auch Ausrichter des 1. Elbetages war. Im vergangenen Jahr folgte der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, der die Fachveranstaltung mit über 120 Teilnehmern in Dömitz ausrichtete. Ziel der BWK-Elbetage ist, die Themen Hydrologie, Hoch- und Niedrigwasser, Klima­wandel, Sedimente, Gewässergüte, Schadstoffbelastungen, Ökologie und Durchgängigkeit, Planungen, Maßnahmen und Frühwarnsysteme einzugsgebietsbe­zogen darzustellen und zu diskutieren. Dadurch soll sowohl die Kommunikation von Oberliegern und Unterliegern als auch zwischen verschiedenen Fachbereichen der Wasserwirtschaft gefördert und unterstützt werden. Abwechselnd durch einen der 6 Landesverbände organisiert, soll diese Veranstaltung zu einem regelmäßigen länderübergreifenden Austausch nationaler und internationaler Experten und Interessierten werden. Dabei ist der Grundgedanke, die Themen flussgebietsbezogen und damit auch länderübergreifend in Kooperation mit den zuständigen Ministerien, Behörden, Institutionen, Kommissionen und Arbeitsgemeinschaften zu betrachten. Wasserwirtschaftliche und verkehrswasserbauliche Planungen und Maßnahmen im Einzugsgebiet der Elbe wirken weit über den lokalen Bereich hinaus und sind hinsichtlich ihrer Wirkungen einzugsgebietsbezogen zu betrachten, zu bewerten und zu kommunizieren.  Dazu besteht ein hoher Bedarf an Kommunikation und Zusammenarbeit.

Tagungsort des 3. BWK-Elbetages ist das Hotel “Alte Ölmühle” Wittenberge, das unmittelbar am Wittenberger Hafen liegt. Damit liegt der Tagungsort zugleich im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg, das im Jahr 2018 zurzeit des herbstlichen Vogelzuges mehr als 70.000 Gänse und 5.500 Kraniche beherbergt hat.

Als Rastgebiet für den grenzüberschreitenden Vogelzug wurde das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe als Europäisches Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Von September bis Ende Oktober ist hier der Kranichzug in vollem Gange: Im Bereich des Rambower Moores haben sich in im Herbst 2018 rund 1.700 Tiere aufgehalten. Wer zum 3. Elbetag des BWK nach Wittenberge kommt und seinen Aufenthalt verlängert, kann verschiedene Arten von Gänsen beobachten: neben der hier auch als Brutvogel vorkommenden Graugans, halten sich nordische Bläss-, Saat- und Weißwangengänse im Gebiet auf. Besonders gute Beobachtungspunkte befinden sich auf dem Mitteldeich zwischen dem Gnevsdorfer Wehr und der Grenze zu Sachsen-Anhalt. Hier bietet ein Beobachtungsturm der „Haltepunkte Natur“ im Biosphärenreservat guten Ausblick und spannende Hintergrundinformationen zum Vogelzug. Auch auf den Feldern zwischen Rühstädt und Gnevsdorf rasten häufig Gänse. Das Vogelzugjahr an der Elbe ist mit der Anwesenheit der nordischen Gänse noch nicht beendet. Zu ihnen gesellen sich typische Wintergäste der Elbaue wie Kornweihe und Raufussbussard. Wird es im Laufe des Winters frostiger, kommen oft Singschwäne, mitunter begleitet von Zwergschwänen, an die Elbe und lassen sich auf den angrenzenden Feldern sehr gut beobachten. Sobald die Wasserläufe im Osten Europas zufrieren, ziehen die großen, eleganten Vögel mit den gelben Schnäbeln an die Elbe. Solange die Elbe selbst nicht zufriert, konzentrieren sich hier Gänsesäger, verschiedene Entenarten sowie Hauben- und Zwergtaucher. Das wiederum lockt Seeadler an. Ein äußerst beeindruckendes Naturschauspiel.

[Quelle: BWK / MLUL Pressestelle]

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