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Nach den guten Erfahrungen des Verbandes Deutscher Kulturtechniker (VDK) mit einer eigenen Verbandszeitschrift wurde im April 1949 das erste Heft der neuen Fach- und Verbandszeitschrift des BWK „WASSER & BODEN“ vom Hans-Keune-Verlag herausgegeben. Dieser Verlag übernahm das alleinige finanzielle Risiko und konnte die damals notwendige Lizenz sowie die Papierzuteilung bei der britischen Militärregierung erwirken. Die Zeitschrift WASSER & BODEN blieb bis zum Jahr 1999 die Fach- und Verbandszeitschrift des WK. In den Satzungen der Landesverbände war vorgeschrieben, dass sie allen Mitgliedern zuzustellen ist. Die Kosten trugen die Landesverbände. Die Zeitschrift ist damit ein wichtiges Bindeglied zwischen Bundesverband, den Landesverbänden und den Einzelmitgliedern.

Mit 12 Heften im Jahr, die je 7 bis 9 Fachaufsätze enthielten, hatte unsere Zeitschrift auch einen sehr großen Anteil an der Fortbildungsarbeit des BWK. Zwischen 1952 und 1992 erschien zur Jahresmitte ein Doppelheft mit dem Jahresbericht der Wasserwirtschaft. Von 1993 bis 1999 wurden der Abfall- und der Wasserwirtschaft im Juni bzw. Juli jeweils eigene Schwerpunkthefte mit den Jahresberichten gewidmet. Darin stellten die Länder bedeutende Maßnahmen dar und gaben eine Übersicht über die aufgewendeten Mittel. Über ihr Wirken berichteten Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände bereits seit 1990 auch im Bereich Abfallwirtschaft. Die Zeitschrift hat sich damit inhaltlich ständig auf die veränderten Arbeitsfelder der BWK-Mitglieder eingestellt. WASSER&BODEN wurde bis zum 31. Dezember 1995 vom Paul Parey Zeitschriftenverlag in Hamburg verlegt. Nach dem Verkauf der Zeitschrift an den Blackwell Wissenschaftsverlag in Berlin gelang es nicht, Einvernehmen über die Weiterführung des Titels zu erzielen, sodass der BWK an Hand eines Pflichtenheftes mit anderen Fachverlangen über die Herausgabe einer Fach- und Verbandszeitschrift verhandeln musste.

Nach vielen  intensiven Verhandlungen konnte dann mit der Friedrich Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH in Wiesbaden ein zukunftsfähiger Vertrag geschlossen werden. Dieser Verlag gehörte seinerzeit zur Bertelsmann  Verlagsgruppe. Im Frühjahr 2003 haben die Investmenthäuser Cinver und Candover die gesamte  Fachverlagssparte Bertelsmann-Springer vom Bertelsmann Konzern erworben. Die Investmentgruppe hatte bereits im Januar 2003 das niederländische Verlagshaus Kluwer Academic Publishers übernommen. Durch den geplanten Zusammenschluss beider Verlage soll die weltweit zweitgrößte Fachverlagsgruppe im Bereich Wissenschaft, Technologie und Medizin entstehen.

Leider lag das Titelrecht für WASSER&BODEN seinerzeit beim Blackwell Wissenschaftsverlag und war weder vom BWK noch von der Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsges. für einen vertretbaren Kaufbetrag zu erwerben. Daher entschlossen sich die Vertragspartner zur Herausgabe einer neuen Zeitschrift unter dem Titel „WASSER UND ABFALL“. Seit dem 1. Januar 1999 erscheint WASSER UND ABFALL als Fach- und Verbandszeitschrift des BWK. Die Ironie des Schicksals wollte es, dass der  Blackwell Wissenschaftsverlag im Jahr 2003 WASSER & BODEN an die Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsges. verkaufte und dieser dem BWK das Angebot machte, beide Zeitschriften unter dem Titel WASSER UND ABFALL zusammenzuführen. Seit dem 1. September 2003 ist diese Zusammenführung umgesetzt.

Der Inhalt der Fachzeitschrift orientierte sich weiterhin sehr stark an den Arbeitsfeldern der BWK-Mitglieder. Eine Leserbefragung hat im Jahr 2002 die Akzeptanz und die inhaltliche Gestaltung von WASSER UND ABFALL noch einmal ausdrücklich bestätigt. Dennoch darf ein solches Ergebnis nicht zum Anlass für ein Innehalten gewertet, sondern muss als Anreiz für eine stetige Weiterentwicklung des Profils verstanden werden. Seit 1979 führte WASSER & BODEN den Untertitel „Zeitschrift für die gesamte Wasserwirtschaft“. 1990 wurde der Untertitel geändert in „Zeitschrift für die Wasser- und Abfallwirtschaft“. Die neue Zeitschrift WASSER UND ABFALL führt seit Beginn ihres Erscheinens die Untertitel „Boden – Altlasten – Umweltrecht“. Eine sehr persönliche Note erhält die Zeitschrift für die BWK-Mitglieder durch die BWK-Mitteilungen auf grünem Papier. Sie erscheinen seit 1965 als ständige Einlage zunächst von WASSER & BODEN später von WASSER UND ABFALL. Die Mitteilungen gewährleisten einen ständigen Informationsfluss innerhalb des BWK, sie schaffen bessere Kontakte, helfen, den Meinungsaustausch zu pflegen, und wirken werbend nach außen. Nicht nur die Vorstände des Bundesverbandes und der Landesverbände haben die Möglichkeit, Informationen an ihre  Mitglieder zu geben. Bemerkenswert sind vor allem die Mitteilungen der Bezirksgruppen und Informationen von Einzelmitgliedern.

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