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Als einzige Millionenmetropole Deutschlands gewinnt Berlin sein Trinkwasser zu 100 Prozent aus dem Grundwasser, fast vollständig auf dem Stadtgebiet. 2018 wurden rund 235 Millionen Kubikmeter gewonnen. Vor 150 Jahren begann der Berliner Baurat James Hobrecht den Grundwasserstand zu messen. Die seit 1869 ununterbrochen gemessenen Grundwassermessreihen sind die ältesten Aufzeichnungen dieser Art in Deutschland. Außerdem werden seitdem auch die Grundwasser- und Bodentemperaturen erfasst. Die historischen Daten bieten heute eine einmalige Möglichkeit, aktuelle Veränderungen im Wasser und Boden zu beurteilen und lassen prognostische Berechnungen zu.  Auf einem Festkolloquium „150 Jahre Grundwasserbeobachtung in Berlin“ wurde über die historische, aktuelle und künftige Entwicklung rund ums Grundwasser informiert. Es wurde ein Bogen von der ersten Grundwasserbeobachtung bis zu den modernen Darstellungsmöglichkeiten hydrogeologischer Daten gespannt und Grundwassergefährdungen beleuchtet, die beispielsweise durch den Sulfat-Eintrag oder Salzwasseraufstieg hervorgerufen werden.

Im Rahmen des Jubiläums wurde ein Schriftreihe erarbeitet, die online abgerufen werden kann unter:

[Quelle: SenUVK Pressestelle]

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