PIK-Untersuchung: Überschwemmungsrisiko steigt

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hat am 11.01.2018 eine neue Studie veröffentlicht, die zu dem Ergebnis kommt, dass Hochwasserereignisse und Überschwemmungen künftig zunehmen werden. Die Untersuchung basiert auf umfassenden Computersimulationen, bei denen vorhandene Daten zu Flüssen aus einer Vielzahl von Quellen verwendet werden. Die Daten über Veränderungen von Niederschlägen, Verdunstung und Wasserkreisläufen stammen aus dem weltweit größten Projekt zum Vergleich von Modellen zur Klimawirkung (ISIMIP). Die räumliche Auflösung der Studie ist etwa zehnmal höher als bei gängigen Computersimulationen des Klimas.

Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger hat neuen Deich übergeben

Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger übergab am 12.01.2018 einen termingerecht fertiggestellten Deich zum Schutz der Kommunen entlang der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße. „Damit geben wir den Menschen der Oderregion ein weiteres Stück Sicherheit“, erklärte Vogelsänger. „Künftige Extremhochwasser können nun besser abgewehrt werden.“ Der 2,6 Kilometer lange Deich verläuft von der Schleuse Schwedt bis zur Hafeneinfahrt Schwedt/Oder entlang der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße. Mit der Baumaßnahme wurden wesentliche Schwachstellen des Altdeichs beseitigt und der innere Aufbau an die aktuellen Regeln der Technik angepasst. Der Deich schützt entlang der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße vor allem die Stadt Schwedt (Oder), südlich davon aber auch die Orte Criewen, Stützkow, Stolpe, Stolzenhagen, Lunow und Hohensaaten. Das rund 6,6 Millionen Euro teure Bauvorhaben wurde aus Landesmitteln und dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes“ (ELER) finanziert. Der geplante Finanzrahmen wurde nicht nur eingehalten sondern unterschritten. Die Fertigstellung der Maßnahme erfolgte termingerecht. Aus Gründen der Standsicherheit wurde der Deich auf einem Kilometer komplett abgetragen und um etwa 10 Meter versetzt. Für eine sichere Gründung wurde ein Geogitter verbaut. Beim Neuaufbau der wasserseitigen Böschungen wurden Tondichtungsbahnen eingebaut und der Deich auf eine einheitliche Höhe gebracht. Der Deichkörper läuft nun deutlich flacher aus.

Fortbildungsprogramm 2018 fertiggestellt

Der Landesvorstand und die Bezirksgruppen des Landesverbandes haben die Planung für die Weiterbildungsveranstaltungen und Exkursionen des Jahres 2018 abgeschlossen. Alle Veranstaltungen werden auf ehrenamtlicher Basis vorbereitet und durchgeführt. Mögliche Erlöse dienen ausschließlich der Kostendeckung, Überschüsse werden zu Finanzierung der Verbandsarbeit verwendet.

Der Veranstaltungsplan beinhaltet einen wasserwirtschaftlichen Kongress, mehrere Seminare, Vorträge, Fach- und Baustellenexkursionen und Zusammenkünfte der BWK-Mitglieder. Das Weiterbildungsangebot beruht auf Anregungen und Problemen, mit denen die Mitglieder des Landesausschusses für Fortbildung in ihrer täglichen Arbeit konfrontiert wurden.

Wassercluster Lausitz

Der Wasser-Cluster-Lausitz e.V. (WCL) wurde im Dezember 2016 gegründet, um den mit dem Strukturwandel einhergehenden Transformationsprozess in der Lausitz im Bereich Wasserwirtschaft zu begleiten. Zu deren wichtigsten Aufgaben gehört die Sicherung der Ressource Wasser, in Menge und Qualität, unter den Bedingungen des Klimawandels und des Bergbaues, für die einzelnen Bedarfsträger in dieser und in angrenzenden Regionen.

Darüber hinaus hat sich der WCL zum Ziel gesetzt, die vielschichtigen Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet Wasserwirtschaft zu dokumentieren und sich in die Problemlösungen für die Lausitzer Wasserwirtschaft einzubringen. Der WCL e.V. verfolgt das Ziel, auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen, Aufgaben und Probleme der Wasserwirtschaft in der Lausitz hinzuweisen, diese zu diskutieren und die Ergebnisse zeitnah der wasserwirtschaftliche Praxis in Form eines Wissensnetzwerken zur Verfügung zu stellen.

BWB beginnen Bau eines Stauraumkanals unterm Mauerpark

Die Berliner Wasserbetriebe beginnen den Bau des Stauraumkanals unter dem Mauerpark. Der Tunnel unter der Schwedter Straße soll künftig bei starkem Regen 7.400 m³ Abwasser speichern und so Panke und Spree entlasten. In der ersten Bauphase werden an der künftigen Startbaugrube für die Tunnelbohrmaschine an der Bernauer Straße zwei Gehwegüberfahrten hergestellt. Dafür werden in der Bernauer Straße in Richtung Westen eine Fahrspur gesperrt und der Gehweg vor dem Mauerpark auf drei Meter Breite verkleinert.

BWK-Bund mit neuem Schatzmeister

Im Rahmen der Bundesversammlung des 32. BWK (Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau e.V.) Bundeskongresses in Berlin wurde der gebürtige Emsländer Dipl.-Ing. (FH) Thomas Ströer in der Funktion des Schatzmeisters als neues Mitglied in den Bundesvorstand gewählt.

Arbeitsblatt DWA-A 102/BWK-A 3 liegt als Entwurf vor

Das technische Regelwerk für Misch- und Niederschlagswassereinleitungen wurde gemeinsam von der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) und dem Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau (BWK) fortgeschrieben.